Wimmelbild-Spiel: Hide and Secret 4: Die Verlorene Welt

Hide and Secret 4: Die Verlorene Welt

Originaltitel: Hide and Secret 4: The Lost World

Entwickler: Anarchy Enterprises

Wimmelbild

| Größe: 165.0 MB
| Virengeprüft durch

  • Erlebe stundenlange fesselnde Wimmelbild-Spannung
  • Entgehe diabolischen Fallen und lse verzwickte Rtsel
  • Zur Not hilft dir die eingebaute Lsungshilfe
  • Mach dich bereit fr den brillianten Nachfolger von Hide and Secret 3!

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Detaillierte Beschreibung

Hide and Secret 4: Die Verlorene Welt
Eine unglaubliche Expedition in die Tiefen des Dschungels!

Reise in die bedrohliche Verlorene Welt! Der hinterhltige Kunstdieb Jacques droht die unermesslichen Krfte eines mysterisen Artefakts zu entfesseln und nur du kannst ihn noch aufhalten!

  • Erlebe stundenlange fesselnde Wimmelbild-Spannung
  • Entgehe diabolischen Fallen und lse verzwickte Rtsel
  • Zur Not hilft dir die eingebaute Lsungshilfe
  • Mach dich bereit fr den brillianten Nachfolger von Hide and Secret 3!
Systemvoraussetzungen
 
Für Hide and Secret 4: Die Verlorene Welt:
Betriebssystem: Windows XP/Vista/7
Prozessor: Mind. CPU 1400 MHz
Speicherplatz: Mind. 170 MB
Arbeitsspeicher: Mind. 512 MB
Videospeicher: Grafikkarte mit mind. 32 MB
DirectX: Ab v9.0
Internet Explorer: Ab v.7.0
Sonstiges: Soundkarte

Bewertungen
 
 
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verfasst von Claudia K. am 03.12.2011 um 03:50
Schulnoten - Spielidee: 1, Spielaufbau: 5, Steuerung: 1, Grafik: 2, Musik: 1, Wiederspielbarkeit: 5, Suchtfaktor: 3
Spielprinzip: Wimmelabenteuer
Rahmenhandlung: Bsewicht entfhrt Wissenschaftlerin und schmiedet finstere Plne.
Schwierigkeit: unterdurchschnittlich
Optionen: Entspannter und Expertenmodus, Musik und Sound, Grafikqualitt, Vollbild (Breitbild) oder Fenster, Mauszeiger. Deutsche Version.

Jaques hat Professorin Columbia entfhrt und plant, sie zu opfern, um unsterblich zu werden. Du und die anderen Helden werden versuchen, ihm die Unsterblichkeit vorzuenthalten und besagte Dame zu befreien. Das ist eigentlich ein ganz niedlicher Plot, wie in einem Schmker vom Flohmarkt.

Die Charaktere sind leider dermaen berzeichnet und die Dialoge so flach, dass die Geschichte alles einbt, was sie zu bieten gehabt htte. Die Bezge zu Indiana Jones, Jules Verne sowie eine Prise 007 sind daneben gelungen, abgesehen von der Musik. Dass die Protagonisten seltsame Dinge mit ihren Gesichtern anstellen, wirkt beinahe gruselig. Wer glaubt schon von nervsen Tics befallenen Leuten ihre Weltrettungsabsichten? Zum Kopfdoktor, aber mit Tattata! Ausnahmsweise gibt es an dieser Stelle also die Empfehlung, das Intro zu berspringen und sich Dialoge und Charaktere blo nicht zu lange anzusehen.

Hast Du den Beginn heil berstanden, wirst Du mit den Grundzgen des Spiels vertraut gemacht. Sie funktionieren wie in anderen Wimmelbildabenteuern: Hand fr Greifen, Lupe fr Ansehen und Bewegungspfeile, um Szenen zu verlassen. Allerdings bietet Hide and Secret 4 ein paar Ideen darber hinaus. Die Karte musst Du beispielsweise erst finden. Hast Du sie gefunden, kannst Du Dich darauf von Ort zu Ort bewegen. Auch ein Fernglas musst Du Dir erst erspielen, bevor Du entfernte Ansichten betrachten kannst.

Ein weiterer Einfall ist die Lsungshilfe. Du erhltst in diesem Spiel Aufgaben. Bist Du ratlos, wie nun zu verfahren ist, klicke den Tipp an, um Dir die Aufgabe erlutern zu lassen. Diese Erklrungen sind eindeutig und sehr ausfhrlich, weit ber das hinaus, was ein Tipp normalerweise bietet. Sie haben jedoch einen entscheidenden Haken, der im Spielaufbau begrndet ist: In zugnglichen Szenen kannst Du Dich frei bewegen und jedes aktive Inventarobjekt aufnehmen. Durch solche Aktionen lst Du die o.g. Aufgaben aus. Wenn Du aber nicht bestimmte Aktionen in bestimmten Szenen ausfhrst, fehlen Dir Unteraufgaben, die erledigt werden mssen, um die eigentliche Aufgabe erfllen zu knnen. Nun haben diese Unteraufgaben berhaupt keinen sachlichen Zusammenhang mit den bergeordneten Zielen. Du musst beispielsweise nicht zwangslufig auf die Idee kommen, erst etwas zu kochen, um in einer anderen Szene eine Machete zu finden, schon gar nicht, wenn die eigentliche Aufgabe lautet, ein Fernglas zu benutzen. Solange Du aber nichts gekocht hast, wirst Du darauf auch keinen Hinweis in der Lsungshilfe erhalten. Stattdessen erklrt sie Dir sehr ausfhrlich, dass Du eine Machete bentigst, um ein Bambusrohr zu schneiden, mit dem Du das Fernglas... Das war Dir bereits klar. Aber wie Du in das Zelt kommst, aus dem Du die Machete klauen sollst, wird Dir nicht erklrt. Zumindest nicht, bis Du Essen gekocht hast, und dann brauchst Du diese Erklrung nicht mehr. Dass Du gelegentlich vllig sinnfreie Aktionen auszufhren hast, macht es nicht besser. So musst Du beispielsweise eine Szene verlassen, nur um sofort zurck zu kommen, weil das Verlassen der Szene ein Wimmelbild aktiviert hat, dessen Inventargegenstand Du bentigst. Und warum wird das erst durch Verlassen der Szene ausgelst? Na, Anarchy Enterprises? Schlechter Spielaufbau, hm?

Ach noch etwas, verehrte Schmiede! Falls es Euch bisher niemand gesagt haben sollte - eine Falle ist nur dann berraschend, wenn man keine Kenntnis von ihr hat. Die Karte, auf der die Falle eingezeichnet ist, bevor sie berhaupt freigespielt wurde und eine riesige Tierhaut, die da sagt, betritt mich, und Du wirst tief fallen und unendliche Schmerzen leiden, beugen jeder berraschung vor. Wie so oft in Eurem Spiel, geht hier eine gute Idee an ihrer miserablen Umsetzung zugrunde. Es sei denn, Ihr wolltet das so, wie Ihr auch die Spasmen der Protagonisten wolltet und das fiese Nachrcken beim Rtsel im Zeltlager. Das kann natrlich sein: eine dermaen berzeichnete Falle, dass man sie nicht nur nicht bersehen kann, sondern zwangslufig ber ihre Albernheit grient. Satire will gelernt sein. Dieses Spiel jedenfalls ist keine. In seiner gewaltttigen Humorigkeit erinnert es an einen Holzhammer.

Die Grafik wird nach dem Intro angenehmer, wenn man den Helden nicht mehr beim Zucken zusehen muss. Im Spiel ist sie gelungen, atmosphrisch passend und nett anzuschauen. Das gilt auch fr die Wimmelbilder, die einen Groteil des Spiels bestimmen. Sie sind zwar zugemllt, jedoch in sich plausibel aufgebaut. Auerdem kommen sie weitgehend ohne die Unsitte aus, Objekte zu klein, farblich angeglichen oder in winzigen Ausschnitten darzustellen. Perspektivisch und inhaltlich sind sie ziemlich weit hergeholt. Aber das kann ganz lustig sein, wenn Du beispielsweise feststellst, dass Captain Winters ein knstliches Bein UND Ballettschuhe in seinem Koffer mit sich herumtrgt. Solltest Du Objekte nicht finden, steht Dir der Tipp zur Seite, der im entspannten Modus etwa 30 Sekunden Ladezeit braucht. Die Objektlisten sind gut bersetzt, missverstndliche Begriffe gibt es erst in der zweiten Spielhlfte hufiger. Weniger erfreulich ist, dass die Listen nicht zufllig sind und Du Szenen doppelt spielst. Aus jedem Wimmelbild erhltst Du ein Inventarobjekt. Diese Objekte sind wieder im Bild, wenn Du es erneut spielst. Du hast zwar eine andere Objektliste als zuvor, aber so richtig schlssig wirkt es nicht, wenn der woanders als Inventarobjekt eingebaute Hebel wieder im Wimmelbild erscheint. In mehreren Wimmelbildern wirst Du Gegenstnde finden, von denen Du bereits weit, dass Du sie brauchst, ohne sie jedoch anklicken zu knnen. Du musst also darauf warten, bis die Szene erneut aktiv ist, um diesen Inventargegenstand zu bekommen. Um mit Ranch Rush-Sarahs Worten zu sprechen, das ist ziemlich retro.

Eine weitere Variante des Suchens bieten Suchbilder. Hier hast Du kein buntes Chaos vor Dir, sondern thematisch passende Bilder, in denen Du zwanzig gleichartige Gegenstnde suchen musst. Aus den meisten dieser Szenen erhltst Du ebenfalls Inventargegenstnde. Auch die Suchbilder werden doppelt gespielt. Andere Inventarobjekte erhltst Du unterwegs. Dabei wre eine gute Portion Einfallsreichtum zustzlich angemessen gewesen. Nachdem Du nmlich das dritte Inventarobjekt findest, indem Du einen Stein oder so beiseite schubst, weit Du, dass Du jede neue Szene nach Mglichkeiten zum Beiseiteschubsen abtasten musst.

Mit der gleichen Ideenlosigkeit kommen die Minispiele daher. Du wirst bald auf zwei Puzzles treffen, anschlieend aber fr lange Zeit keine spielen. Um das auszugleichen, wirst Du spter gleich mehrere Rtsel nacheinander lsen. Zahlreich sind sie nicht, im Verhltnis zu den Wimmelbildern. Dass angesichts dessen nicht etwas mehr Gehirnschmalz in ihre Entwicklung investiert wurde, ist ziemlich arm. Der Groteil der Puzzles sind pure Geduldsspiele. Im entspannten Modus kannst Du sie nach etwa einer Minute berspringen. Ntig ist das allerdings nicht, denn sehr viel Geduld wirst Du gar nicht brauchen. Richtig schlecht ist, dass sich auch diese Minispiele wiederholen, zumal sie nicht schwieriger werden. Es mag ja plausibel sein, gleichartige Schlievorrichtungen durch gleichartige Puzzles zu entsperren. Aber beim zweiten Mal ist es langweilig, beim dritten Mal rgerlich. So gut die bersetzung der Wimmelbilder ist, in den Anleitungen der Minispiele versagt sie. In einem Spiel, das sich grtmgliche Hilfen auf die Fahnen geschrieben hat, verursachen irrefhrende Spielanweisungen Unlust. Natrlich merkst Du schnell, dass das Puzzle nicht so funktioniert, wie es beschrieben wird. Du ergrndest die korrekte Funktionsweise auch rasch. Blo wozu sollst Du dann berhaupt Anweisungen lesen?

Nach 3 Stunden drften gebte Wimmelanten das Spiel hinter sich haben, Einsteiger brauchen vielleicht eine Stunde lnger. Da es keinen Zufall im Spiel gibt, ist der Wiederspielwert gering. Positiv sind die filmreife Musik, die makellose Steuerung und die mit 150 MB sehr geringe Gre. In einer Zeit, in der Casual Games mit 400 bis 700 MB ihren groen Brdern Konkurrenz machen, ist es schon erstaunlich, ein so kleines Spiel mit ordentlicher Grafik zu bekommen. Auch einige Ideen sind eigentlich toll. Eigentlich, weil Spielaufbau und Minispiele lausig sind. Wer seinen Kufern zusammenhanglose Aktionen, doppelte Wimmelbilder und dreifach gespielte Puzzles zumutet, lebt in einer Schneekugel. Da hilft es nichts, dass die Geschichte nett erzhlt ist, dass Karte und Fernglas gute Einflle sind und dass die Lsungshilfe fr die Normalversion eines Spiels ungewhnlich ist. Htten wir es mit einem guten Spiel zu tun, dann wren diese Ideen das Sahnehubchen. Aber so wie es ist, retten sie das Spiel nicht davor, langweilig zu sein. Ein schlimmeres Urteil kann es fr ein professionell entwickeltes Spiel nicht geben. Und weil all das offenbar nicht rgerlich genug ist, hat sich Anarchy Enterprises etwas ausgedacht, um Dir den letzten Nerv zu rauben: Hast Du das Spiel gewonnen, wirst Du - berraschung, berraschung - einen neuen Desktophintergrund haben, und zwar ungefragt!

Fazit: Hide an Secret Die verlorene Welt erreicht seine Spieldauer von drei bis vier Stunden durch zahlreiche Wimmelbilder, hufige Suche nach aktiven Szenen und durch einige sich wiederholende Puzzles. Der Spielaufbau ist zur Hlfte willkrlich, zur Hlfte einfallslos. Die Musik ist gut. Aber gute und sehr hnliche Musik bieten auch Indiana Jones Filme, die darber hinaus unterhaltsam sind.
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verfasst von Annette S. am 19.11.2011 um 13:56
Das ist ein sehr schnes und spannendes Spiel, aber ich komme im moment nicht weiter,scheiter immer wieder an dem zweiten Ruder, das eine im Zelt habe ich gefunden aber das andere noch nicht ...
 
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verfasst von Hannelore F. am 15.11.2011 um 20:36
Ein wunderschnes Spiel mit toller Grafik.Es ist aber auch recht kniffelig trotz eingebauter Not-Lsungshilfe,die einem manchmal auch nicht sofort weiterhilft.Sehr zu emphehlen.Es ist sehr spannend von Anfang bis zum Ende. 
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verfasst von Jochen S. am 15.11.2011 um 00:23
Kann dieses Spiel keinem empfehlen! 
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verfasst von Corinna K. am 08.03.2012 um 20:35
Was ich in der Probestunde von dem Spiel zu sehen bekommen habe, hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Die neben den Wimmelbildszenen zu erledigenden Aufgaben sind nett und nicht allzu schwer, und wenn man trotzdem mal steckenbleibt und nicht weiter wei, hilft der Tipp weiter, den ich in dieser ausfhrlichen Form bislang noch in keinem Spiel gesehen habe. Es gibt auch ein paar spielerische Schwchen, und nicht alles, was man tun muss, ist absolut logisch. Aber wirklich schlecht fand ich das Spiel nicht. Ich wrde 3-4 Sterne geben. mehr anzeigen »
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verfasst von Regina W. am 18.11.2012 um 21:53
Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Die eingebauten Hinweise sind nicht immer sofort zu durchschauen, aber letztlich helfen sie doch weiter. Auch die Minispiele hatten jedenfalls fr mich genau den richtigen Schwierigkeitsgrad. Es ist ein Spiel, bei dem man am Ende sagt: "Schade, da es zu Ende ist", und so soll es sein. 
 

 

Kommentare zum Spiel
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