verfasst von J. L. am 25.03.2011 um 13:08
Schulnoten: Aufbau 1, Grafik 1, Idee 1, Musik 2, Suchtfaktor 1
Rahmenhandlung: Man erbt eine Villa voller Trödel, den
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Schulnoten: Aufbau 1, Grafik 1, Idee 1, Musik 2, Suchtfaktor 1
Rahmenhandlung: Man erbt eine Villa voller Trödel, den Butler Austin und einen verfallenen Garten. Es gilt, den Garten wieder herzustellen.
Prinzip: Wimmelbild, bei dem alle gesuchten Dinge genutzt werden
Letztendlich verkauft man Zeug, das man vorher zusammen sucht, damit der Butler in den Gartenclub aufgenommen wird, sich in der Zeitung abgebildet findet und am Gartenwettbewerb teilnehmen darf. Man erbt sozusagen für den Butler und hat nur Arbeit damit.
Da aber
- Austin eisern höflich, zeitweise richtig witzig und generell kommunikativ ist,
- man sich aussuchen kann, ob man gegen die Zeit oder entspannt spielt,
- die Kunden Phantasiepreise für Plunder bieten, von dem sie bereits wissen, dass sie ihn kaufen wollen,
- einige Kunden sich schriftlich melden und 20 Exemplare von irgendwas haben wollen, das stets leicht zu finden ist (schnell verdientes Geld für Austins Leidenschaft),
- die Räume verschieden schwierig zu spielen sind und mit der Zeit mehr Räume freigeschaltet werden,
- es drei verschiedene Arten von Tipps und einige Boni gibt,
- Zeit frei einteilbar ist – im Garten kann man Austin beim Denken und Golfen zusehen und Hund oder Schwan ärgern; oder man geht gleich in den nächsten Verkauf bzw. erweitert den Garten – das entscheidet man alles selbst,
- die Musik immer passend zum jeweiligen Raum und
- die Grafik darauf angelegt ist, gesuchte Gegenstände tatsächlich zu finden (einfach ist es trotzdem nicht immer),
- der Garten zum Bildschirmschoner gemacht werden kann -
aus all diesen Gründen ist „Garten-Glück“ für mich eines der heitersten, entspannendsten und unterhaltsamsten Wimmelspiele überhaupt.
Kritik habe ich nur wenig:
1. Die Übersetzung ist gelegentlich missverständlich. Manchmal gibt es für einen Gegenstand zwei Bezeichnungen, so dass man den Gegenstand vielleicht längst gefunden hat, ihn aber nicht anklickt, weil er zuvor anders genannt worden war. („Holzunterlage“ und „Schneidebrett“ z.B. meinen ein und dasselbe Ding.) Allerdings habe ich das in anderen Wimmelbildern auch schon sehr viel schlimmer erlebt.
2. Man hat im Garten für jeden Pups 3 Alternativen. – Wieso nicht für das Haustier? Hund ist ganz niedlich. Aber ich hätte lieber eine Katze oder einen Gecko oder einen Fisch. Zumindest möchte ich die Wahl haben.
Fazit: Obwohl mich Wimmelbilder meistens anöden oder sogar nerven (wenn sie so gemacht sind, dass das Finden verhindert werden soll), bin ich von „Garten-Glück“ begeistert.
Es ist für mich eines der wenigen Spiele dieses Prinzips, das höchst vergnüglichen Zeitvertreib bietet.