Alle Spielbewertungen zu dem Spiel Questerium: Dunkle Verschwörung
 
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Unterhaltsames Wimmelbild-Abenteuer, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt

verfasst von Claudia K. am 11.07.2014 um 09:34

Die Geschichte ist schnell erzählt. Eine Stadt wurde aufgrund von unnatürlicher Pflanzenüberwucherung evakuiert. Als Detective erhalten wir über Funk die Nachricht just zu diesem Ort zu fahren, um zwei vermisste Kinder zu suchen. Beim Betreten der Stadt bietet sich uns ein Anblick der Zerstörung. Viele Gebäude sind in sich zusammengefallen, als hätte ein Erdbeben stattgefunden. Als wir uns vom ersten Schrecken erholen, erblicken wir einen Mann, von dessen gesamten Körper Blitze ausgehen. Er schnappt sich die Kinder noch bevor wir reagieren können. Unsere Verfolgung durch die verwüstete Stadt beginnt…

Die echten Schauspieler fügen sich überraschend gut in die präzise gezeichnete Landschaft ein. Bis in den letzten Winkel können wir alles bestens erkennen. Die Geräuschkulisse wurde sorgfältig ausgewählt, dazu ist die Synchronisation stimmig. Und auch wenn sich das Intro der Geschichte furchteinlösend anhört, so wird uns diese Angst durch die satten Farben und das vermutlich gewollt übertriebene Auftreten des Professors gleich wieder genommen.

Urse Games stellt uns hier vier Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. „Leicht“ und „Normal“ unterscheiden sich nur in der Aufladegeschwindigkeit von Tipp und Überspringen und beim Glitzern von aktiven Bereichen. Im schweren Modus sind die Überspringen- und die Hinweisfunktion nicht vorhanden, bei der Einstellung „Professionell“ fehlen dazu noch die geschriebenen Gedanken, die wir uns zu einzelnen Aufgaben oder Gegenständen machen. Ändern können wir unsere Entscheidung jederzeit über den Punkt Optionen.

Ein Journal schreibt sehr ausführlich die Geschichte mit. Dazu erhalten wir eine interaktive Karte, in die sehr viel Arbeit gesteckt wurde und die großes Lob verdient. Auf ihrer Legende können wir sechs unterschiedliche Kennzeichnungen erkennen. Am wichtigsten sind unser aktueller Standort, Bereiche, zu denen wir später nochmal zurück müssen und Orte, an denen jetzt etwas zu erledigen ist. Nie kommen wir in die Situation zu einer Szene zu laufen, dort ein Teil einzusetzen, nur um dann festzustellen, dass wir die Aufgabe gar nicht abschließen können. Alles was auf dem Plan verzeichnet ist macht Sinn und führt uns nicht in die Irre. Gerade gegen Ende des Spiels ist sie ein verlässlicher Freund, da wir doch des Öfteren hin und her geschickt werden.

Die 14 Wimmelbilder spielen wir nur einmal und sie alle basieren auf dem gleichen Prinzip. Wir arbeiten eine Liste mit Begriffen ab, die farbigen Wörter sind durch Interaktionen, die aus einem oder zwei Schritten bestehen, zu finden. Die Konsequenz des Entwicklers ist auch hier spürbar. Ziehen wir z. B. einen Vorhang auf, und sehen dort einen versteckten Gegenstand, dann wird das Wort schwarz eingefärbt, schließen wir den Vorhang wieder, ändert sich auch die Farbe des Suchbegriffs erneut.

Auch bei den Rätseln können wir sofort die Liebe zum Detail erkennen. Zum einen sind sie optisch schön anzusehen, zum anderen kommen sowohl Neueinsteiger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Viele gängige Minispiele wurden toll aufgepeppt und im Schwierigkeitsgrad erhöht. So wird das altbekannte Drehen von Rohren zu einer Denksportaufgabe, die unser visuelles Vorstellungsvermögen aufs höchste strapaziert. Und beim üblichen Verschieben von Blöcken geht es nicht darum, einen freizuspielen, sondern farbige Knöpfe im richtigen Spielstein einrasten zu lassen. Dazu gesellt sich noch ein interessantes Maus-frisst-Käse-Spiel, das sich mit etwas Probieren aber gut lösen lässt.

Freunde von Sammelobjekten werden bei dieser Standardversion voll auf ihre Kosten kommen. Wir können uns 2o Auszeichnungen verdienen. Wenn wir den Raum hinter der Trophäenhalle aufsuchen, erblicken wir dort ein Atrium, das es zu verschönern gilt. Dazu brauchen wir eine Menge Geld, und dieses Geld finden wir im Spiel und zwar überall, auch in den Wimmelbildern. Zudem können wir auf der Karte erkennen, dass es 20 Geheimverstecke für Geld gibt, die durch ein Dollarzeichen markiert sind. Wir wissen zwar, in welchen Räumen sich die Münzen oder Scheine befinden, aber nicht wo. Allerdings dient das gefundene Vermögen nur der Verschönerung des Vorgartens, für den Spielverlauf ist es unerheblich. In einem Buch werden noch 15 mutierte Pflanzen festgehalten, die wir unterwegs pflücken und zusätzlich sind 3 Masken im Spiel versteckt, die aber auch nur für das Erhalten einer Auszeichnung von Relevanz sind. Doch nachdem wir vollkommen ohne Extrakosten auf diese Goodies zugreifen können, macht es auch durchaus Spaß nach dem einen oder anderen Versteck zu suchen.

Nach guten 4 Stunden haben wir das relativ kurze Ende von „Questerium: Dunkle Verschwörung“ erreicht und das trotz exzessiver Kartennutzung.

Trotz kleiner logischer Schwächen, die oft mit der Perspektive des Spielers zu tun haben, und einer nicht ganz ausgereiften Geschichte, ist „Questerium: Dunkle Verschwörung“ eine Bereicherung für jede Spielesammlung. Selten bekommen wir zum Normaltarif so viele Extras. Dazu mangelt es den Entwicklern nicht an guten Ideen, die wir bis zur letzten Minute serviert bekommen. Der Probedownload verspricht nicht zu viel, wem er gefällt, der wird auch eine Kaufentscheidung nicht bereuen. mehr anzeigen »
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Mittelmäßiger Spielspaß mit schrecklicher Musik

verfasst von Wolfgang B. am 12.08.2014 um 01:17

Auch wenn hier sog. "echte Menschen" bei einzelnen Szenen eingeblendet werden, was m.E. nichts weltbewegendes ist, denn das gab es bereits bei Myst, so halte ich das Spiel
nicht gerade für eine grafische Meisterleistung. Mag die Startszene und das Startbild den ein oder anderen noch überzeugen, so finde ich, dass sowohl Wasser und Feuer in den folgenden Schauplätzen absolut unrealistisch in Szene gesetzt sind. Da gibt es in dieser Spiele-Klasse (Preis-Klasse) weitaus bessere Darstellungen und Umsetzungen.

Absolut nervig, wenn nicht zu sagen grauenhaft anzuhören, ist die immer gleiche Dudelei bei den Minispielen. Da ein Minispiel meist nicht in wenigen Sekunden gelöst ist, kann einem eine solch schreckliche musikalische Untermalung ganz schön stören.
Die Wimmelbildszenen sind ok, die Musik im Hintergrund ist erträglich. Die Minispiele sind zum Teil nicht leicht. Hilfreich ist die Übersichtskarte der Orte.
Dass bei den Übersetzern Spitzhacken keine Stiele sondern einen Griff haben, darüber kann man noch schmunzeln aber wieso ein Deckenventilator mi einer Kette und angehängtem Gewicht von der Decke geholt werden soll, das spricht nicht gerade für logische Lösungen und ein Gitter mittels eines Ballons abzuheben, finde ich als Lösung nicht kreativ sondern eher verwirrend einfältig.

Fazit: Ein grafisch wenig anspruchsvoll gestaltetetes Spiel mit eintönigem und schrecklichem Sound. Die Logik der Lösungsmöglichkeit von Aufgaben ist oftmals absolut unrealistisch und weltfremd. Mittelmäßiges Spiel, welches eher das Ende des Spiels herbeisehnt, als das Gefühl weiter zu spielen. mehr anzeigen »
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Auf geht´s !

verfasst von Barbara B. am 21.11.2017 um 15:20

Was für ein spannendes Wimmelbildspiel ! Ein Stern Abzug gibt es von mir, weil ich die meisten Rätsel als zu schwierig empfinde. Dafür werden Tüftler ihren Spaß haben. Es gibt viel zu tun, pack´s an ! 
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Ein Spiel mit guten Ideen, Liebe zum Detail und wunderschönen Rätseln

verfasst von Anonym am 04.05.2016 um 16:32

Ein Spiel mit guten Ideen, Liebe zum Detail und wunderschönen Rätseln - Minispiele. Die zusätzliche Suche nach Pflanzen, nach Masken und nach Geld macht großen Spaß. Wimmelbilder die teils durch Interaktionen gefunden werden müssen sind sehr schön. Das Spiel ist wunderbar und sehr umfangreich!  
 
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