Alle Spielbewertungen zu dem Spiel Motor Town: Die Seelen der Maschinen
 
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verfasst von Claudia K. am 03.06.2013 um 09:42

Als Journalistin möchtest du endlich eine echte Chance zu einer gehaltvollen Story und nicht weiter Klatsch über Stars und Sternchen ausgraben. Und du erwischst deinen Chef mit dieser Bitte in einem guten Moment. Paul Camping, ein exzentrischer Entwickler hat etwas Neues entwickelt und du sollst mit ihm ein Interview führen. Kleines Problemchen; der Mann hat sich nach dem Zusammenbruch der Autoindustrie, die er mit zum Leben erweckt hat, völlig zurückgezogen. Aber du bist zuversichtlich. Zumindest bis du am Haus von Camping ankommst. Seltsame Nachrichten und der Geist des Assistenten von Camping machen schnell klar: Dies wird kein normales Interview....

Paul Camping wurde von seinem ehemaligen Geschäftspartner Mr. Cheatergeist entführt. Warum und wie die Beziehung der beiden überhaupt zustande kam, erfährst du durch Zeitungsartikel und Nachrichten, die du auf deinem Weg findest. Keine wirklichen Erkenntnisse, dafür aber wichtige Teile, die du in eine der Camping-Erfindungen einfügen musst, erhältst du von den diversen Geistern, die dir auf dem Weg begegnen. Natürlich immer nach dem Prinzip "Eine Hand wäscht die andere". Die Geister und ihre Wünsche haben mit der Geschichte nicht wirklich etwas zu tun, es gibt sie, um Abwechslung und etwas Leben in Motor Town: Die Seelen der Maschinen zu bringen, das in einer Geisterstadt spielt.

Gräulich-blau gehalten wirken die guten Grafiken eher deprimierend als aufmunternd, die dramatisch-tragischen Töne der Hintergrundmusik unterstützen dies. Zumindest so lange, bis man von der kurzen Tonfolge genervt ist und über die Optionen für Ruhe sorgt. Doch davon abgesehen zeigen die Bilder eine Atmosphäre, die den Spielverlauf unterstützen und auch die Geschichte; soweit man die zahlreichen Notizen lesen möchte. Wer das nicht tut, wird bis zum Ende keine Ahnung haben, was er eigentlich tut, selbsterklärend ist hier eigentlich gar nichts.

Eine Karte steht dir nicht zur Verfügung, als Wegweiser agiert der Tipp, der sich durch eine Richtungsanzeige nicht entlädt. Er ist gut und wenn es mal auf den ersten Blick so scheint, als wolle er dir etwas zeigen, was du noch nicht tun kannst, dann lohnt sich ein zweiter Blick. Die beiden Modi, die zu Beginn zur Auswahl anstehen, unterscheiden sich nur in den Aufladezeiten und dem Glitzern; eine Modusänderung während des Spieles ist nicht möglich.

Die Wimmelbilder bei Motor Town: Die Seelen der Maschinen enthalten zum Teil zusätzlich interaktive, in der Hauptsache aber zusätzlich versteckte Objekte. Nichts davon zeugt von neuen Einfällen, was interaktiv möglich ist und auch die Verstecke bescheiden sich darin, in Taschen, Schubladen oder hinter Tüchern zu sein. Der Tipp zeigt aber, kannst du eine interaktive Verbindung nicht herausfinden, beide zu benutzenden Gegenstände, was ja nicht selbstverständlich ist. Viele, aber nicht alle Wimmelbilder werden zweimal gespielt und man hat die beiden Extremvarianten benutzt. Entweder ist die Folge so schnell, dass du die Gegenstände noch vom ersten Mal her kennst oder die Szene erscheint sehr viel später, wenn der eigentliche Ort schon längst abgeschlossen erschien und man nur durch verzweifeltes "Irgendwo muss es doch noch etwas zu tun geben" - Gerenne (oder dem Richtungs-Tipp) dahinter kommt.

Die Inventarobjekte, die man durch Wimmelbilder oder andere Aktionen erhält, werden zum Teil mehrfach benutzt, was ja auch nicht immer der Fall ist bei anderen Spielen. Und auch hier hat Wellore bei Motor Town: Die Seelen der Maschinen keinen Mittelweg gefunden. Entweder ist das Spiel sehr gradlinig - du suchst, findest und benutzt A innerhalb einer Minute oder aber du schleppst Dinge so lange mit dir herum, dass du kaum noch Erinnerung daran hast, wo es eigentlich herkam.

Die Puzzles sind sehr einfach. Bis auf die vereinzelten, bei denen es viele Lösungen gibt, aber nur eine ist richtig. Wäre kein Problem, hätte man einen Hinweis auf die Richtigkeit. Der ist aber nicht immer gegeben und eine Vielzahl der Möglichkeiten überlistet man dann entweder durch Glück oder die Überspringfunktion. Die Spieldauer von ca. 4 Stunden ist ok, gerade für heutige Verhältnisse.

Wellore hat ein 3,5 Sterne Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer geschaffen, das schon damit punktet, dass es keine Sammleredition ist. Das ist begrüßenswert. Und eigentlich ist die Basisgeschichte auch nicht ganz so abgenudelt, wie wir es sonst kennen. Doch kaum hat man dies wohlwollend bemerkt, ist Schluss mit Kreativität und Einfallsreichtum. Bilder, die zwar atmosphärisch aber nicht außergewöhnlich sind, Elemente, die einfach nur eingebaut wurden, weil sie in anderen Spielen gut ankommen, wie zum Beispiel die Geister. Puzzles und Rätsel sind auf mittlerem Niveau; bei Wimmelbildwiederholungen und Inventargegenständen dagegen hat man auf Extreme gesetzt. Motor Town: Die Seelen der Maschinen kann man gut spielen. Nur die Erwartungen sollte man nicht zu hoch ansetzen.

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Gutes Spiel zur Unterhaltung

verfasst von Anonym am 03.05.2016 um 18:42

Man kann es gut spielen und es hat eine angemessene Spielzeit. 3,5 bis 4 Punkte. 
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verfasst von Monika B. am 15.11.2013 um 18:21

Das Spiel ist prima und macht Spaß, doch alle, die sich mit W Käfern einwenig auskennen dreht es gleich zu Beginn den Magen um, wenn die Redakteurin am Ort des alten Hauses ankommt und ihren Käfer erläßt und dort wo der Motor sein sollte, einen Kofferraum orfindet. Das geht echt gar nicht und ist frefel an den historischen VW`s . Die Handlung selbst ist wie gesagt prima.
 
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Motor Town

verfasst von Rudolf M. am 08.03.2020 um 18:57

Das Spiel hat mir sehr gefallen. 
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verfasst von katja s. am 02.06.2013 um 17:34

cooles spiel kann man echt weiter empfehlen 
 
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