Alle Spielbewertungen zu dem Spiel Geheimnisse der Alchemisten: Der Golem von Prag
 
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Interessante Extras mit gewöhnungsbedürftigen Grafiken

verfasst von Claudia K. am 27.11.2012 um 08:52

Als Eva von einem Unbekannten ein Haus in Prag erbt, ist sie weniger an dem Haus an sich interessiert. Vielmehr hofft sie, dort Antworten auf Fragen zu finden, die sie schon seit Jahren quälen. Aufgewachsen in einem Waisenhaus weiß sie nichts über ihre Vergangenheit. Wird ihr Erbe endlich Licht in diese Dunkelheit bringen? Nach ihrer Ankunft in Prag findet Eva zunächst einmal eine seltsame Assistentin vor, hat Visionen und lernt schnell, dass hinter ihrer Geschichte viel mehr steckt, als sie sich je hätte vorstellen können.

Grafisch gesehen ist "Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag" sehr durchwachsen. Grau- und Sepiaschleier lassen die Bilder oft sehr leblos werden. Animiert werden sie in der Hauptsache durch herumlaufendes Ungeziefer. Manches, das du zu finden hast, ist gut zu erkennen, andere Dinge wirken eher wie Flecken. Eine Besonderheit gibt es hier aber. Wo immer du dich befindest, kannst du dich per Klick um 360° drehen - dazu erlauben dann auch noch viele Bereiche zusätzlich eine Nahansicht. Das gibt den Räumlichkeiten eine gewisse Tiefe, führt aber so manches Mal auch dazu, dass man sich einfach nicht mehr erinnern kann, wo eigentlich nun was zu finden ist. Eine Karte, die in das Tagebuch integriert ist, hilft durch verschiedene Symbole bei der Orientierung.

Puzzles gibt es nicht allzu viele, die meisten davon eher einfach. Dafür ist der Rätselfaktor sehr ausgeprägt. Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag ist nämlich eines ganz sicher nicht: Gradlinig. Und nimmt den Spieler auch nicht ans Händchen. Du wirst dich selbst zurecht finden müssen, gefundene Erkenntnisse mit schon gesehenen Orten oder Gegenständen in Verbindung bringen. Der Tipp allerdings ist hilfreich, denn gibt es in einer Szene nichts, was du übersehen hast, so wird er dir den Weg zeigen. Bei Rätseln oder Puzzle zeigt er dir die benötigten Inventarobjekte an. Und das alles mit einer Logik, die so manchem Hinweis in den großen Sammlereditionen leider abgeht. Wimmelbilder haben neben bekannten Interaktionen wie z.B. "Öffne das Schloss" auch immer wieder Suchobjekte, die nur mit Hilfe eines Inventargegenstandes gefunden werden können. Einige dieser Dinge findest du nur für die Suchbilder, andere dagegen benutzt du anschließend (oder vorher) für eine spielrelevante Aktion.

Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag mag kein Top-Spiel sein. Aber Jet Dogs Studios haben hier die kleinen Extras gebracht, die ein Spiel von anderen abheben. Wenn die Entwickler es beim nächsten Mal noch schaffen, klare und gute Bilder zu präsentieren, werden sie sich sicherlich mit ihren Spielen noch viel mehr Freunde machen. Bis dahin sollte man dem Probedownload auf jeden Fall ein Chance geben. Das Spiel lohnt sich, wenn man grafisch die Erwartungen zurücksteckt und spielerisch bereit ist, selbst zu spielen und zu denken.

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verfasst von Karin K. am 28.11.2012 um 00:06

Habe selten solch ein schlechtes Spiel ausprobiert. Die Handlung ist total konfus, die Bild und Tonqualität schlecht. 
 
Meisterschreiber

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