Alle Spielbewertungen zu dem Spiel Dark Strokes: Die Sünden der Väter Sammleredition
 
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verfasst von Claudia K. am 13.04.2012 um 11:11

Ethan und Claire wollen bald heiraten, doch vorher bittet Ethans Vater dringend um einen Besuch. Auf dem Weg dorthin verunglückt der Zug kurz vor dem Ziel, doch das Paar kann sich retten. Kurz darauf wird Claire von einem Maskenmann entführt. Auf der Suche nach ihr erfährt Ethan von den Gesichtslosen, der verbotenen Stadt und auch sein Vater wird, kurz nachdem Ethan ihn gefunden hat, von den Gesichtslosen entführt. Was wollen diese Menschen und was hat eine Kreuzfahrt, die mit dem Untergang des Schiffes endete, mit all dem zu tun?

Das Wimmelbild-Abenteuer (bei einer Hand voll Puzzle kann man diesen Aspekt getrost vergessen) bietet zwei Modi, die sich in der Aufladezeit des Tipps und in der Anzeige von Wimmelbildszenen und interessanten Stellen unterscheiden. Die Aufladezeit der Überspringfunktion ist für beide Modi gleich, kommt aber wegen des Mangels an Puzzle auch nur selten zum Einsatz.

Friday Games scheint sich erinnert zu haben, dass es eine Demostunde gibt. Denn diese unterscheidet sich in einigen Details vom Spiel, wie es sich danach präsentiert. Die Wimmelbildszenen haben anfänglich interaktive Objekte, das hört nach ca. 45-60 Minuten Spielzeit auf. In der ersten Stunde wirst du diverse Objekte im Inventar behalten und mehrfach nutzen. Danach schmeisst du alles weg und musst im weiteren Verlauf Hämmer, Schraubenzieher, Sägen etc. mehrfach neu suchen. Figuren, die man finden und auf einem Schiff einsetzen muss (ähnlich wie die Puppen in Stray Souls: Doll House Story) erzählen zu Beginn eine Geschichte. Später dann beläuft sich das Ganze auf einen Satz, der der Geschichte nichts mehr hinzufügt, was du zu diesem Zeitpunkt nicht schon weisst. Kurz gesagt: Aspekte, die das Spiel interessant oder besonders machen, enden, sobald der Spieler sich entschlossen hat, das Spiel zu kaufen.

Grafisch ist Dark Strokes: Die Sünden der Väter durchaus nett anzusehen, allerdings sind manche Objekte besonders in den Szenen so versteckt, dass man erst durch den Tipp drauf kommt, diese Form als Inventarobjekt wahrzunehmen. In Wimmelbildern, die mehr oder weniger überladen sind, wirst du aber wenig Schwierigkeiten haben, die Listengegenstände zu finden. Einige der Wimmelbilder wirst du mehrmals spielen, allerdings immer mit anderen Objekten auf der Liste. Grundsätzlich bieten die Grafiken aber nur wenig Auffallendes.

Du wirst viel laufen, die Karte, die du im Buch hast, ist absolut sinnlos. Sie zeigt ausschliesslich an, wo du dich gerade befindest. Und mit ausschliesslich meine ich, dass es zwar eine Umrisskarte ist, aber nicht einmal die Orte angegeben werden. Es ist also der Mühe nicht wert, dafür in das Buch zu schauen, da du doch nicht herausfinden kannst, wo genau der Ort ist, zu dem du hin musst. Die wenigen Puzzle sind auch dem Logik-Geduld Bereich und kaum der Wert.

Der Tipp ist nützlich und wird dir nicht nur die Richtung oder übersehene Objekte anzeigen. Er zeigt auch, wo es etwas zu tun gibt und diese Anzeige stimmt ausnahmslos, auch wenn man selber vielleicht auf den ersten Blick nicht erkennt, worum es geht. Grafisch wirklich auffallend gut gezeichnet sind die Charaktere im Spiel. Gerade in Nahaufnahmen sind die Gesichter ausdrucksstark und haben Wiedererkennungswert. Die Spieldauer von ca. 4 Stunden wird in der Sammleredition noch um ca. 60 Minuten erweitert. Erzählt wird hier die Geschichte von Leonhard, den man schon früh im Spiel kennenlernt.

Spielerisch langweilt Dark Strokes: Die Sünden der Väter nicht wirklich. Zumindest dann nicht, wenn Wimmelbilder und Rätsel ausreichend sind. Man spielt vor sich hin, arbeitet auf sein Ziel zu und die einzige Schwierigkeit besteht darin, sich zu erinnern. Daran zu erinnern, wo nun genau das Rätsel ist, dessen Hilfsgegenstand du gerade gefunden hast. Nicht selten hast du sechs, sieben "Baustellen" gleichzeitig auf. Da wird dann die Lauferei ohne Tipp gerne mal zum Marathon.

Das muss nicht negativ sein und kommt sicherlich vielen Spielern, vor allem als Abwechlsung, durchaus entgegen. Eine Qualifikation für ein Topspiel ist es aber auch nicht gerade. Dark Strokes: Die Sünden der Väter bleibt weit unter seinen Möglichkeiten. Gerade durch den Abbau von Qualitätsmerkmalen nach der ersten Stunde wird dies deutlich. Wimmelbildfreunde mit Lust am rätseln sind hier gut bedient. Wer eine Herausforderung sucht, sollte ein anderes Spiel wählen.

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verfasst von Heidrun W. am 30.10.2012 um 18:04

Das Spiel ist super spannend, würde es jeder Zeit wieder spielen und jeden weiter empfehlen. 
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Klasse Game mit guter Story

verfasst von Steffen S. am 23.02.2015 um 13:52

Hier kann es eigentlich nur 5 Sterne geben, wenn man Adventure liebt!
Graphik, Sound, Gameplay; alles passt zueinander und erzeugt die richtige Stimmung für ein romantisches und doch grusliges Szenario.

Wer nicht nur Wimmeln will ist meiner Meinung nach hier hervorragend bedient.

Der Bonus ist ebenfalls toll, er rundet das Game erst zum Ganzen ab.
So sollte das immer sein! ;) mehr anzeigen »
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verfasst von Christine B. am 15.04.2012 um 15:47

Absolut super Spiel. Neben dem Standard-Spiel ist auch nach dem Finalisieren auch noch ein Zusatzspiel vorhanden (20 Jahre zuvor). 
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verfasst von Günter B. am 17.04.2012 um 22:30

Langes, im positiven Sinn, Spiel.
Ein Wimmelbildspiel wie es sein sollte. In Anbetracht der Länge des Spieles, das überwiegend nur suchend und bearbeitend, agierend und aktiv fordend ist, wenig "Szenen", bei denen unnützige Dinge gesucht werden müssen, die im Endeffekt nicht gebraucht werden.
Schlüssige Handlung, unterschiedliche Schwierigkeiten von leicht bis schwer. Aber immer lösbar. Grafik und Hilfen sehr gut.
Bonusspiel nach erfolgreichem Ende fast solange und gut, wie ein normales Wimmelspiel !!
Nach fast 20 x gewimmelt: Meinbestes erworbenes Spiel !
Günter
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super Spiel

verfasst von kurzweilig, spannend, mit hervorragender Grafik und tollem Bonusspiel. Kann ich nur empfehlen. . am 30.11.2016 um 11:46

kurzweilig, spannend, mit hervorragender Grafik und tollem Bonusspiel. Kann ich nur empfehlen.  
 
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