Wimmelbild-Spiel: Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen Sammleredition

Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen Sammleredition

Originaltitel: Voodoo Chronicles: First Sign Collector's Edition

Entwickler: Space Monkey International

Wimmelbild

| Größe: 749.6 MB
| Virengeprüft durch

  • Erkunde mehr als 60 dynamische Schauplätze voller Rätsel und dunkler Geheimnisse
  • Stundenlange erstklassige Wimmelbild-Spannung
  • Über 50 Minuten exklusiver, mitreißender Soundtrack
  • Spektakuläre Animationen und Spezialeffekte
  • Umfangreiches Bonuskapitel
  • Integrierte Lösungshilfe
  • Wundervolle Bildschirmhintergründe und Konzeptzeichnungen

Exklusive Features,

nur in der Sammleredition

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Detaillierte Beschreibung

Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen Sammleredition
Kannst du den Fluch brechen bevor es zu spät ist?

Stürz dich als Privatdetektiv James Voodoo in ein atemberaubendes Wimmelbild-Abenteuer! Die Teilnehmer einer Südsee-Expedition haben einen grauenhaften Fluch auf sich geladen, als sie ein mystisches Relikt aus einem Tempel stahlen! Kannst du das Artefakt finden, bevor sich der Fluch ausbreitet und alles verloren ist?

  • Erkunde mehr als 60 dynamische Schauplätze voller Rätsel und dunkler Geheimnisse
  • Stundenlange erstklassige Wimmelbild-Spannung
  • Über 50 Minuten exklusiver, mitreißender Soundtrack
  • Spektakuläre Animationen und Spezialeffekte
Exklusive Features, nur in der Sammleredition:
  • Umfangreiches Bonuskapitel
  • Integrierte Lösungshilfe
  • Wundervolle Bildschirmhintergründe und Konzeptzeichnungen
Systemvoraussetzungen
 
Für Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen Sammleredition:
Betriebssystem: Windows XP/Vista/7/8
Prozessor: Mind. CPU 1000 MHz
Speicherplatz: Mind. 850 MB
Arbeitsspeicher: Mind. 512 MB
Videospeicher: Grafikkarte mit mind. 32 MB, 3D-Beschleuniger empfohlen
DirectX: Ab v9.0
Internet Explorer: Ab v.7.0
Sonstiges: Soundkarte

Bewertungen
 
 
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verfasst von Claudia K. am 08.06.2012 um 17:13
Ein schon fast vergessenes Volk auf einer Insel irgendwo im Nirgendwo hatte einst ein Artefakt, von dem die Legende sagte, dass es die kühnsten Träume seines Besitzers würde erfüllen können. Eines Tages brach eine Schar Männer in das Dorf ein, rottete fast das gesamte Volk aus und stahl das Artefakt. Einer der wenigen Überlebenden, der Schamane, verfluchte die Männer und schon bald starben fast alle von ihnen. Drei nur überlebten und konnten von der Insel fliehen. Das Artefakt hielt was die Legende versprach und die gierigen Träume der Männer wurden wahr. Doch nun, nach 22 Jahren ist die Zeit der Rache gekommen.

Du, Privatermittler James Voodoo, wirst von der Polizei in Richtown angefordert. Die Ereignisse in der Stadt sind zu seltsam und du bist bekannt dafür, auch die ungewöhnlichsten Fälle zu lösen. Schon auf dem Weg nach Richtown wird dir klar, dass hier seltsame Kräfte am Werk sind.

In einer Mischung von Abenteuer und Wimmelbild bewegst du dich in Kapitelgrenzen selbstständig in den Szenen. Du findest Gegenstände, die in dein Inventar gehen, sehr häufig aber wirst du sie sofort oder ein bis zwei Schritte später auch wieder benutzen. Einzig eine Schriftrolle, ein Revolver und dein Detektiv-Abzeichen wirst du das gesamte Spiel über mit dir herum tragen. Inventarobjekte werden genutzt um Fortschritte zu machen oder Puzzle zu lösen.

Puzzzle und Rätsel haben hier eine zusätzliche Eigenschaft. Je nach Moduswahl kannst du sie schneller oder langsamer überspringen, spielst du sie aber, dann sind sie eine der zwei Möglichkeiten um an Tipps zu kommen. Pro gelöstem Puzzle erhältst du 2 Tipps. Ausserdem musst du nach einem kleinen Geisterspion Ausschau halten. Der kann in jeder Szene auftauchen, siehst du ihn nicht, wird er verblassen und schließlich verschwinden. Klickst du ihn aber an, erhältst du einen zusätzlichen Tipp. Und so liegt es an deinem Auge und an deiner Puzzlefähigkeit, wieviele Tipps du hast.

Die Puzzle selber bewegen sich im üblichen Rahmen, Rohre verschieben, Kisten einsammeln, Zahnräder zusammenfügen, sind aber alle nett gemacht. Sie sind nicht all zu schwierig und wenn die Erklärung auch nicht immer sehr verständlich ist, so gehört das Spiel doch zu den Wenigen, wo man sich Mühe gegeben hat, die Funktionsweise des Puzzles zu erläutern.

Der Tipp funktioniert nur in den Wimmelbildern und da wirst du ihn ab und an auch brauchen. Weniger wegen zu gut versteckter Objekte, denn obwohl die Szenen vollgemüllt sind kann man doch alles gut erkennen. Allerdings haben die Wimmelbilder diverse Probleme. Zum einen ist der Klickradius manchmal sehr groß, du wirst erstaunt sein, wie sich ein Koffer öffnet, wenn du eigentlich etwas weit über dem Koffer anklickst. Leider aber lassen sich manche Gegenstände auch ausgesprochen schlecht anklicken oder sind überhaupt nur mit dem Tipp zu bekommen. Dazu kommt, dass bereits die englische Version einige, sagen wir mal zweifelhafte, Objektbezeichnungen hatte, was sich in der deutschen Fassung dann durch teilweise schlechte Übersetzung verstärkt. Vor allem mit Singular und Plural hat der Übersetzer so seine Probleme und dass du einen Kerzenhalter suchen sollst, die diversen Halter in der Szene aber nicht klickbar sind, sondern ein Kerzenstummel dann des Pudels Kern ist, macht die Sache auch nicht besser. Ebenso wenig, dass man gern mal mehrere Objekte in einer Szene hat, aber nur eines das Richtige ist.

Anfänglich haben die Wimmelbildszenen ein interaktives Objekt, allerdings beschränkt sich dies auf eine Klick um Koffer, Vorhang, Kisten u.s.w. zu öffnen. Spielst du die gleiche Wimmelbildszene noch mal (in der Regel innerhalb kürzester Zeit) kann es dir passieren, dass nicht nur Objekte auf der Liste wieder gleich sind, sondern auch das interaktive Objekt.

Das gesamte Vorgehen ist nicht immer logisch und du wirst dich des Öfteren mal fragen: Wohin? Warum? Die Grafiken sind schön und die Übersetzung ist ebenfalls überwiegend ok, wenn auch nicht großartig. Die Geschichte findet ihren Fortgang und da hapert es leider auch ein wenig, denn die zahlreichen Zeitungsartikel, Zettel, Notizen, die du findest und lesen sollst, ergeben nicht immer einen Sinn und erneut fragst du dich: Was? Wieso? Warum?

Im großen Ganzen macht Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen durchaus Spaß. Man weiß nicht zwangsläufig warum man etwas tut, aber hey, es funktioniert, also was soll's. Das Spiel hat eine gute Länge, 4 - 4,5 Stunden ist ja heutzutage schon fast etwas Besonders für diese Spielart, das Bonuskapitel der Sammleredition fügt noch mal eine gute Stunde Spielzeit hinzu. Ansonsten finden sich dort die üblichen Verdächtigen wieder: Grafik, Hintergrundbilder, Musik.

Es sind die Wimmelbilder und die den Spieler nicht einbindende Geschichte, die diesen Spiel herabsetzen. Mehr Sorgfalt, mehr Logik hätten hier gut getan. So bleibt das Spiel an der Oberfläche, unterhält aber hinterlässt nur wenig Eindruck. Humor, Ironie, alles ist vorhanden, aber nichts wurde wirklich herausgearbeitet, immer bleibt das Gefühl: Das gewisse Extra fehlt. Dazu kommen die Unregelmäßigkeiten und sich rasch wiederholenden Wimmelbilder, sowie die Gradlinigkeit der Objektnutzung. Und so verschwindet Voodoo Chroniken: Erstes Zeichen in der Menge der Spiele. Bleibt guter Durchschnitt, der angenehm unterhält und dann wieder in Vergessenheit gerät.

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