Wimmelbild-Spiel: Schuld und Sühne: Raskolnikov

Schuld und Sühne: Raskolnikov

Originaltitel: Crime and Punishment: Who Framed Raskolnikov?

Wimmelbild

| Größe: 124.8 MB
| Virengeprüft durch

Löse den berühmtesten Mordfall der Literaturgeschichte!

Du hast 24 Stunden Zeit, den "Perfekten Mord" zu verhindern! Reise ins St. Petersburg des 19. Jahrhunderts und verfolge den gerissenen Täter Rasolnikov!

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Detaillierte Beschreibung

Schuld und Sühne: Raskolnikov — Löse den berühmtesten Mordfall der Literaturgeschichte!

Du hast 24 Stunden Zeit, den "Perfekten Mord" zu verhindern! Reise mit den Agenten Kat und Alex ins St. Petersburg des 19. Jahrhunderts und verfolge den gerissenen Täter Rodion Rasolnikov. Was sind die Motive für seine Tat? Kannst du das Leben seines Opfers retten? Erlebe den Literaturklassiker "Schuld und Sühne" auf eine ganz neue Art!

Schuld und Sühne: Raskolnikov — Dieser Wimmelbild-Thriller wird dich nicht mehr loslassen: Detaillierte Bilder vermitteln eine einzigartige Atmosphäre. Unzählige versteckte Objekte und knifflige Rätsel sorgen für extra langen Spielspaß!

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Systemvoraussetzungen
 
Für Schuld und Sühne: Raskolnikov:
Betriebssystem: Windows XP/Vista/7
Prozessor: Mind. CPU 800 MHz
Speicherplatz: Mind. 140 MB
Arbeitsspeicher: Mind. 512 MB
Videospeicher: Grafikkarte mit mind. 64 MB
DirectX: Ab v9.0
Internet Explorer: Ab v.7.0
Sonstiges: Soundkarte

 
Bewertungen
 
 
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verfasst von Claudia K. am 22.09.2010 um 07:50
Weißt du noch, wer Rodion Romanowitsch Raskolnikows war? Aus der Schulzeit oder wenn Mama diesen Film geschaut hat, der gar nicht aufzuhören schien? "Schuld und Sühne" heißt der 1866 erschienene erste große Roman von Fjodor Dostojewski, der heute zur Weltliteratur gehört. Und genau um diesen Roman, diese große Geschichte geht es in diesem Spiel. Beginnen aber tut es im Jahre 2058. GIA - in etwa zu vergleichen mit einer CIA oder dem FBI, schickt die beiden Agenten Kate und Alex in das St. Petersburg um 1860 - nur wenige Stunden bevor Raskolinkow seine Vermieterin, eine habgierige alte Frau und deren Schwester erschlägt. Die beiden sollen herausfinden, ob er es tatsächlich war und was ihn getrieben hat. Und so begeben sich die beiden in die Vergangenheit.

Über die Karte gelangst du an die verschiedenen Orte und wirst dort nach Gegenständen zu suchen. Nach Beweisen, nach Nahrung, nach gestohlenem Gut und vielem mehr. Manchmal wechselst du zwischen zwei verschiedenen Räumen eines Zimmers, manchmal wirst du nur an einem Ort suchen. Alle Objekte passen genau in die Zeit (Ausnahme: Ein Level in dem ausdrücklich nach Dingen aus der Zukunft gesucht werden muss) und sind nicht immer ganz einfach zu finden. Denn die an sich sehr guten Graphiken entsprechen der Zeit und dem Ort - alles ist ärmlich, herunter gekommen, die Atmosphäre ist eher düster. Auch sind nicht alle Objekte immer gut erkennbar.

Nicht alles ist immer auf den ersten Blick zu finden. Einige Gegenstände gehen in dein Inventar und werden entweder für Puzzle benutzt oder auch für ganz simple Vorgänge wie das aufschließen einer Tür. Weißt du gar nicht mehr weiter, dient dir die Axt (übrigens die Mordwaffe) als Hinweis. In jeder Szene gibt es eine weitere Axt zu finden, falls du mal mehr als drei Hinweise brauchst.

Puzzle und Minispiele sind eher von der leichten Art, aber oft genug ist es schon ein Rätsel, wie du an deine Liste kommen sollst. Denn FlyWheel hat offensichtlich den Spielern zugehört, die oft darüber klagen, dass Spiele zu leicht sind. Nun, hier nicht. Denn sehr oft wirst du erst die richtige Stelle im Raum finden müssen, bevor deine Liste aktiviert wird. Kein auffälliges Glitzern nach 2-3 Sekunden. Folge der Unterhaltung von Kate und Alex. Folge der Geschichte, denke nach. Wenn du gestohlene Sachen wieder haben möchtest, dann musst du eben erst mit dem Dieb sprechen und dann etwas finden, was er dir gestohlen hat, bevor es dir "einfach" gemacht und eine Liste mit den restlichen Besitztümern zur Verfügung gestellt wird. Wenn du weißt, du musst eine Akte finden, dann denke nach, wo ein Richter so eine Akte wohl hingelegt werden könnte. Klickst du zu schnell wild in der Gegend rum wird dein Bildschirm einen empfindlichen Knacks kriegen und für einen Augenblick ist deine Sichtweise eingeschränkt.

Es gibt zwei parallele Geschichten. Zum einen speichert ein kleiner Taschencomputer die Fortschritte, die Kate und Alex bei ihren Nachforschungen machen. Zum anderen aber gibt es ein Buch, dass zeitgleich die Romanhandlung von Dostojewski erzählt. Nur: Auch hier wirst du nicht so einfach das Buch öffnen und nachlesen können. Drei Gegenstände kannst du in jedem Level finden. Und mit jedem Gegenstand, wird ein Teil des entsprechenden Kapitels lesbar. Nur alle drei Gegenstände ergeben den kompletten Text mit Bild. Wer nicht alles sofort findet kann dies übrigens nach Abschluss des Spieles nachholen. Jedes Kapitel kann in "Story" nachgelesen und wenn nötig noch einmal "aufgeschlagen" werden. Du musst dann nicht das ganze Level spielen, sondern nur die fehlenden drei Gegenstände aufspüren.

Ein Spiel sollte den Spieler in den ersten 15 Minuten "einfangen". Ich muss zugeben, dass hat Flywheel bei mir nicht geschafft. Verwöhnt von hellen, fröhlichen Grafiken wie in "10 Tage unter dem Meer" und "10 Tage bis die Welt versinkt" fand ich das düstere St. Petersburg eher depremierend. Es erschien mir nicht aufregend. Ich habe das Buch gelesen, ich weiß doch, dass es Raskolnikow war. Aber dann, auf einmal, hat es mich gepackt. Die Ermittlungen von Kate und Alex zielen in eine bestimmte Richtung und je länger ich den beiden folgte, ihnen und dem was sie herausfanden, desto mehr wurde ich neugierig, wollte mehr und mehr und als es dem Ende zu ging, da hat mich FlyWheel noch einmal überrascht und noch einen und dann noch einen drauf gesetzt.

Es ist schwierig, zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Und es ist ungemein schwierig, ein Thema wie Dostojewski's "Schuld und Sühne" in ein Spiel zu verwandeln. Es ist unglaublich, was die Entwickler hier geschafft haben. Wer das Buch kennt und das Spiel spielt, der wird wissen, was ich meine. Wer das Buch nicht kennt, der sollte hinterher zumindest einmal die Zusammenfassung lesen (zum Beispiel hier bei Wikipedia). Ihr werdet überrascht sein und das Ganze vielleicht noch viel mehr zu würdigen wissen.

Schon die Vorstellung der Charaktere zu Beginn und auch die Credits sind wirklich sehenswert - liebenswert und schön gemacht, beides passt sich sowohl der Zeitperiode als auch dem Ursprung - dem Roman - an. Erstaunlicherweise in dieser Zeit ist Crime & Punishment auch ein Spiel mit guter Länge. 4-5 Stunden wirst auf jeden Fall damit beschäftigt sein.

Ja, ich mag klassische Literatur. Schon deshalb war das Thema für mich sicherlich ansprechend. Aber ich glaube, das jeder, der sich die Mühe macht, über die erste halbe bis dreiviertel Stunde hinweg zu spielen, erkennen wird, dass hinter diesem Spiel viel mehr steckt, als es zuerst den Eindruck macht. Für die Entwickler war es ebenfalls ein besonderes Projekt. "Wir wollten es unbedingt machen, wollten zeigen, dass man große Literatur spielerisch erleben kann! Das war ein Projekt des Herzens, auch wenn wir wußten, dass es finanziell vielleicht nicht so erfolgreich sein wird," sagte uns Eugene Kolobov, Produzent bei FlyWheel Games.

Nun, es ist gelungen. Crime&Punishment ist ein wundervolles 4,5 Sterne Spiel geworden. Eines, das den Spagat schafft, zwischen Literatur und Spiel und sich abhebt von anderen Spielen. "Tolstoi, Dostojewski und andere muss man sich erarbeiten," hat mein Deutschlehrer immer gesagt. Erst als Erwachsene habe ich das wirklich verstanden. Crime und Punishment gibt uns eine spielerische Möglichkeit, Versäumtes nachzuholen oder neu zu entdecken. Trau Dich!

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verfasst von Corinna K. am 23.09.2010 um 21:38
Die Atmosphäre alter Zeit ist hier zwar gut eingefangen und die Objekte passen ebenfalls in die Zeit. Aber die Grafik ist nur mittelmäßig, so dass viele Objekte schwer zu finden sind. Und obwohl es kein reines Wimmelbild ist und man nicht nur Objekte suchen, sondern auch noch anderes tun muss, hat mich das Spiel alles in allem nicht wirklich überzeugt. 3-4 Sterne. 
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verfasst von Beatrice H. am 20.11.2010 um 19:59
Schuld und Sühne ist ein recht gut gemachtes Wimmelspiel. Ein wenig besser hätte die Grafik sein können, aber sonst habe ich nix zu beanstanden an dem Spiel. Es spielt sich gut durch die Zeiten der Geschichte. Also wenn ihr wollt spielt es. Ich empfehle es euch gern. 
 

 
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