Wimmelbild-Spiel: Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

Originaltitel: Agatha Christie: Dead Man's Folly

Wimmelbild

| Größe: 52.1 MB
| Virengeprüft durch

Ein mörderisches Spiel mit tödlichen Folgen!

Du bist auf eine spannende Mörder-Schnitzeljagd eingeladen! Doch was als Spiel beginnt, wird plötzlich Ernst – kannst du den skrupellosen Täter enttarnen?

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Detaillierte Beschreibung

Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver — Ein mörderisches Spiel mit tödlichen Folgen!

Du bist auf eine spannende Mörder-Schnitzeljagd eingeladen! Doch was als Spiel beginnt, wird plötzlich bitterer Ernst – unter den Gästen befindet sich tatsächlich ein Mörder! Ermittle als Meisterdetektiv Poirot in einem weiteren abenteuerlichen Krimi von Agatha Christie und komme hinter die unglaubliche Wahrheit!

Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver — Finde in 45 spannenden Levels immer mehr Hinweise, die dich zum Täter führen! Dieses Wimmelbild-Abenteuer fordert dich mit kniffligen Mini-Spielen und entführt dich in die wunderschöne Gartenlandschaft Englands!

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Systemvoraussetzungen
 
Für Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver:
Betriebssystem: Windows XP/Vista/7
Prozessor: Mind. CPU 1000 MHz
Speicherplatz: Mind. 150 MB
Arbeitsspeicher: Mind. 512 MB
Videospeicher: Grafikkarte mit mind. 32 MB
DirectX: Ab v9.0
Internet Explorer: Ab v.7.0
Sonstiges: Soundkarte

 
Bewertungen
 
 
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verfasst von Claudia K. am 06.10.2010 um 11:16
Achja, Agatha Christie, Hercule Poirot, Miss Marple.... das waren noch Zeiten. Da gab es großartige und verwickelte Geschichten, wirkliche Charaktere und Morde waren noch Morde aus Leidenschaft oder Gier, nicht die Taten von blutrünstigen Serienkillern. Damals brauchte ein Detektiv Köpfchen und kein HighTech Labor mit automatischen Schuhsohlenchromometer und rasierfähiger Elektrolysestation, die nebenbei noch das verwickelte Privatleben der hundert hochspezialisierten Ermittler regelt.

Als I-play (damals noch Oberon) und Flood Light Games mit dem Spiel Agatha Christie:Tod auf Nil heraus kam, da war das der Beginn der neuen Wimmelbildspiele. Schluss mit dem einfachen Suchen, hier war Köpfchen gefragt. Die ersten Puzzle, Rätsel und Minispiele tauchten auf und eine weitere Besonderheit war (und ist), dass Objekte immer in das Zeitalter der Ermittlungen passen. Und heute nun präsentieren sie uns nach Agatha Christie: Das Haus auf der Düne das dritte Spiel dieser Art (andere Agatha Christie Spiele wurden als Breitband-Abenteuer konzipiert).

Hercule Poirot, der große Detektiv, wird zu einer Mörderjagd, eine Art Schnitzeljagd, eingeladen. Aber die Initiatorin der Schnitzeljagd befürchtet, dass Schlimmeres passieren könnte und bittet den Detektiv deshalb, ein genaues Auge auf alle zu haben. Und tatsächlich, schon bald stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es sein sollte. Du beginnst also deine Suche in und ausserhalb Nasscombe House, dem Haus von George und Hattie Stubs. Und suchst nach zwei Mördern. Den Schnitzeljagd Mörder und den, der im wahren Leben diese Greueltat begangen hat.

In jedem der 11 Kapitel, für die du jeweils mehr als großzügige 25 Minuten Zeit hast, wird es in einem der 2 - 6 Level ein Objekt geben, unter dem ein Foto verborgen ist, dass dich zum nächsten Hinweis bringt. Um dieses Objekt, dass nicht auf deiner Suchliste steht, zu finden, musst du ein Worträtsel lösen. Einige Buchstaben sind vorgegeben, andere stehen dir zu Verfügung. Setze nun die Buchstaben so ein, dass sich ein sinnvoller Begriff ergibt. Der Begriff selber ist ebenfalls ein Rätsel, denn du wirst selber darauf kommen müssen, dass "stößt eine Warnung aus" eine Glocke ist oder "Schultere deine Last" einen Rucksack beschreibt. Auch Kinderreime oder Hinweise auf die Großen der Literatur können dich auf die richtige Spur bringen. Weiterhin wirst du in jedem Level unter einem deiner willkürlichen Suchobjekte eine Hinweiskarte bekommen, die sich auf den wahren Mord in der Geschichte beziehen. Die anderen Teilnehmer der Schnitzeljagd machen dort Aussagen zu den Geschehnissen heute oder vor langer Zeit und helfen Poirot so, dem Geheimnis und dem Täter langsam auf die Spur zu kommen. In einigen Leveln wirst du auch kleinere Rätsel zu lösen haben. So müssen Teetassen auf ein Tablett gestellt werden oder Kaminutensilien zurück in den Ständer. Am Ende eines jeden Kapitels wirst du dann noch Puzzle lösen müssen, meist in Form von Entschlüsselung eines Briefes, machmal aber auch ein Foto zusammensetzen oder ein Memory.

Das alles hört sich leider Gottes anspruchsvoller an als es in Wahrheit ist. Zunächst einmal kann jedes Puzzle/Rätsel sofort und ohne jegliche Konsequenz übersprungen werden. Klickst du den "Skip"-Button, bekommst du die Lösung. Fertig. Aber auch wer die Puzzle lösen möchte, braucht sich nicht weiter anzustrengen. Ziehe die Buchstaben oder Worte einfach so lange an die verschiedenen Stellen bis sie passen, Memory ist da keine Gedächtsnisleistung sondern die Frage ob du den Fäden, die jeweils zwischen die Paare gespannt wurden folgen kannst. Bei soviel Hilfen und dem deutlichen zur Schau stellen "Du Spieler, du blöd" kommt man leicht in Versuchung, wirklich den Skip-Button zu benutzen. Spass macht es nur begrenzt.

Die "Rätsel" in den Level sind dann auch für die, die überhaupt keine Lust haben selber zu denken. Dein Hinweis lautet zum Beispiel: Teetassen auf ein Tablett stellen. Hast du dann die erste Teetasse gefunden, zeigt dir ein Pfeil sofort an, wo du sie hinzustellen hast. Es ist wirklich nicht nötig, dass du vorher selber schaust, wo denn etwas hingehören könnte. Einzig das Schnitzeljagd-Objekt enthält keine weiteren Hilfen, kann aber mit dem Tipp gefunden werden.

Die Grafiken sind noch genauso wie sie bei den ersten Spielen waren. Unglücklicherweise haben die sich in der Zwischenzeit weiter entwickelt, Flood Light Games aber hat beschlossen dem leicht unscharfen aber dennoch farbenfrohen Stil treu zu bleiben. Und auch der Tatsache, dass einige Objekte schlicht zu klein oder einfach unkenntlich sind. Du besuchst alle Orte mehrmals und obwohl die Objekte willkürlich und genug Gegenstände in den Szenen verteilt sind, wirst du immer wieder die gleichen Dinge zu suchen haben. Nun, das jedenfalls wird dir helfen, wenn du deine drei Hinweise, die du pro Kapitel bekommst, aufstocken möchtest. Denn spätestens beim dritten Mal wirst du die Gegenstände fast im Schlaf finden und kannst dir durch das schnelle anklicken von vier Gegenständen einen zusätzlichen Hinweis verdienen.

Es ist mir unverständlich, warum Flood Light Games eher schlechter wird als besser. Eher den Spieler als 5jährigen Dummkopf behandelt, denn als versierter Rätsler und Puzzler, der er ist, durch die veränderte Art der Spiele. Flood Light Games und I-play (Oberon) haben den Anstoss gegeben und die Welt der Wimmelbildspiele verändert. Nun sind sie hinter ihrem eigenen Fortschritt zurück geblieben.

Aber, achja, es ist Agatha Christie. Es ist Hercule Poirot. Es sind die guten alten Zeiten. Und wenn man suchen möchte, wenn man die durchaus schöne Orte mag, wenn man die vielen Hinweise und Aussagen sorgfältig analysieren möchte, um den (echten) Mord selber aufzuklären, dann ist es immer noch wie damals, als wir begeistert mit Hercule Poirot den ersten Mord nicht nur im Buch lesen oder im Film bewundern, sondern im Spiel "live" aufklären durften. Dann ist es schön und macht trotz allem noch Spaß.

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verfasst von Corinna K. am 09.10.2010 um 23:00
Von allen bisherigen Agatha-Christie-Spielen hat mir dieses am Besten gefallen. Auch die Grafik finde ich sehr gut. Einen Punktabzug gibt es für die nicht besonders originellen Zwischenspiele und die häufige Wiederholung der Schauplätze. 
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verfasst von Angelika S. am 28.09.2011 um 09:25
Das Spiel hat eine wunderschöne Grafik;leider wiederholen sich die einzelnen Schauplätze zu oft....
Habe es jedenfalls nicht bereut ...